Zoo-Nachwuchs sorgt für Trubel

Viele Jungtiere sind derzeit im Zoo Basel zu sehen. Das Bisonkalb ist noch keine Woche alt. Die drei Zwergotter unterhalten nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern halten auch ihre Mitbewohner, die Panzernashörner, auf Trab. Die jungen Uhus und das Brillenkauzküken gedeihen dank ihrem gesunden Appetit bestens.

Bisonkuh Zora gebar am Samstag tagsüber auf der Aussenanlage im Zoo Basel ein Kälbchen. Schon bald stand das Kleine auf wackeligen Beinen. Das namenlose Junge ist jetzt topfit und spaziert zusammen mit seiner Mutter über die Aussenanlage. Gleichzeitig mischen die Chinesischen Zwergotter die Panzernashorn-Anlage auf. Die Eltern mit ihren drei Jungen toben unermüdlich herum oder baden genüsslich in den Wassergräben. Gerne steigen sie den Nashörnern nach und knabbern an deren Ohren, Füssen oder in den Hautfalten. Die Panzernashörner stört dies nicht, der Bulle ‚Jaffna‘ (18) scheint die Behandlung sogar zu geniessen.

Die jungen Zwergotter sind bereits zehn Monate alt und von den Erwachsenen fast nicht mehr zu unterscheiden. Die Eltern marschieren aber jeweils voran, wenn sie alle zusammen die Anlage unsicher machen. Verschwindet der Nachwuchs zu lange aus ihrem Blickfeld, pfeifen die Eltern ihre Jungen wieder zurück. Die Anzeichen stehen gut, dass es bald wieder Nachwuchs geben könnte. Eifrig wird Gras gerupft und in verschiedene Verstecke als Nistmaterial eingetragen.

Auch bei den Eulen geht’s rund: Die Uhus haben drei, die Brillenkäuze ein Junges, erstere sind im Mai geschlüpft, der Brillenkauz, der bereits die  ersten Anzeichen eines Erwachsenengefieders zeigt, im März.